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| | Scharfe Schnitte für den Sommer 2009 | | Wenn die Temperaturen steigen, wird es auf den Köpfen kürzer: Streber-Look und Bob liegen jetzt imTrend | | |
Der blaue Himmel kündigt es uns an: der Sommer kommt! Und mit ihm jede Menge neuer Frisurideen, denn der Frühjahrsputz beginnt bei vielen auf dem Kopf. Wer jetzt im Trend liegen will, lässt den Frisör seines Vertrauens zur Schere greifen. Denn auf den Köpfen der Damen wird es in der kommenden Saison kurz. Bei den Männern ist dafür der Streber-Look à la Bill Gates angesagt. In Nürnberg stellte die Landesinnung des Deutschen Frisörhandwerks die aktuellen Frisurentrends vor.
Freche Franse
Frech und frisch kommt der Pixie-Stil daher. Absichtlich erzeugte Überlängen verleihen der Frisur einen fedrigen, leicht zerzausten Stil. «Ich muss mich nicht stundenlang vor dem Spiegel stylen und sehe trotzdem super aus», scheint diese Frisurenvariante zu sagen. Sie ist perfekt für alle, die den Sommer gerne unkompliziert genießen wollen und nach dem Freibad direkt in den Biergarten gehen.
Schiefe Schönheit
Nichts für Schüchterne ist die asymmetrische Frisurenvariante mit unterschiedlichen Haarlängen (siehe großes Bild). Durch gezielte Überlängen entsteht ein fast artifizieller Look. Wer sich dazu noch den Nacken in M- Form und auf einer Seite eine Sichel ins Haar schneiden lässt, macht in diesem Sommer alles richtig. Der Schnitt, der nur scheinbar zufällig aussieht, verlangt ein bisschen Mut und ebenmäßige Gesichtszüge. Denn die asymmetrische Frisur, die unter anderem die Sängerin Rihanna hoffähig machte, lenkt den Blick uneingeschränkt auf das Gesicht. Mäuschen spielen wird bei dieser Frisur also schwierig.
Mireille Mathieu
Auf ganz exakt geschnittene Konturen kommt es beim Rundschnitt an. Der Klassiker, der in den 70ern zu Mireille Mathieus Markenzeichen wurde, liegt jetzt wieder im Trend. Das Geheimnis des perfekten Rundschnittes ist sein fein gestuftes Innenleben. Dadurch werden die Längen gestützt und die Frisur bekommt ihre typisch leicht konvexe Form. Richtig zur Geltung kommt der Schnitt durch eine satte und glänzende Farbe. Wer es gerne klassisch mag, trägt die Bob-Variante ganz glatt. Wer lieber Volumen möchte, kann die Haaransätze mit einem Kreppeisen bearbeiten, dadurch bekommt das Haar mehr Stand. Danach Stylingprodukte einkneten, die das Haar zerzaust aussehen lassen, fertig ist der lässige Bob.
Mondäne Mähne
Wer an seinen langen Haaren hängt, muss aber auch nicht verzweifeln. Denn feminines langes Haar liegt ebenfalls im Trend. Für diesen Look wird das Haar gleichmäßig gestuft, wobei die Partien im unteren Bereich am längsten gelassen werden. Für die natürliche Variante wird das Haar über eine Rundbürste geföhnt. So bekommen der Ansatz optimalen Stand und die Spitzen sanften Schwung. Für den glamourösen Big-Hair-Stil wird das Haar am Oberkopf kräftig antoupiert und dann sorgfältig zurückgekämmt. Glatte Längen mit nach außen geföhnten Spitzen runden die Frisur stimmig ab.
Starker Streber
Bei den Männern sind Kontraste angesagt. Im Trend liegt der Streber-Look à la Microsoft-Gründer Bill Gates (siehe großes Foto). Ein ganz kurzer Pony sorgt für einen spießigen Touch, der durch verwuschelte Haare am Oberkopf kontrastiert wird. So wird der Streber im Handumdrehen zum Trendsetter.
Radikale Riesentolle
Mondän ist der «Radical Chic». Seinen extrovertierten Charakter verdankt diese Frisur einer ausgeprägten und stumpf geschnittenen Linie am Oberkopf, die von hinten nach vorn extrem ansteigt. Seiten und Nacken bleiben dabei ganz kurz. Wer gerne Sichtschutz hat, trägt die Haartolle, die dabei entsteht, quasi als Vordach. Aber Achtung: Der Blickkontakt zum anderen Geschlecht wird dabei stark erschwert! Freie Sicht hat man(n) bei der aufgestellten Variante dieses Schnittes, bei der alle Haare nach oben frisiert werden.
Rebellischer Rocker
Beim «Rebell Deluxe» werden die Nacken- und Seitenpartien ebenfalls kurz gehalten, am Oberkopf bleibt aber nicht nur eine Tolle, sondern die Haare insgesamt lang. Am besten kommt der Look bei lockigen Haaren zur Geltung, weil hier der Kontrast noch mehr verstärkt wird. Die Vorderpartie fällt entweder lässig ins Gesicht oder wird zu einer Elvis-Stirntolle frisiert.
ANETTE RÖCKL
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| 26.4.2009 0:00 MEZ |
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